Exostosen sind gutartige Knochenwucherungen im Mund- und Kieferbereich. Sie entstehen meist langsam über viele Jahre und verursachen häufig keine Beschwerden. Typischerweise treten sie am Ober- oder Unterkiefer auf und werden oft zufällig bei einer zahnärztlichen Untersuchung entdeckt. In vielen Fällen ist keine Behandlung erforderlich.
Verursachen Exostosen jedoch Beschwerden oder beeinträchtigen sie das Tragen von Zahnersatz, kann eine chirurgische Entfernung sinnvoll sein. Ziel des Eingriffs ist es, störende Knochenvorsprünge schonend zu entfernen und den Komfort sowie die Funktion im Mund langfristig zu verbessern.
Eine Zahntransplantation kann sinnvoll sein bei:
Ob eine Zahntransplantation möglich ist, wird individuell nach einer umfassenden Untersuchung beurteilt.
Klinische Untersuchung sowie dreidimensionale Bildgebung zur Beurteilung von Spenderzahn und Empfängerregion.
Individuelle Behandlungsplanung und Festlegung des optimalen Zeitpunkts für die Transplantation.
Der geeignete Spenderzahn wird besonders schonend entnommen und unmittelbar in die vorbereitete Zahnposition eingesetzt und stabilisiert.
Der transplantierte Zahn heilt in den folgenden Wochen ein und wird regelmässig kontrolliert.
Kontrolle der Heilung sowie Überprüfung der Funktion und Entwicklung des transplantierten Zahns.
Ziel der Behandlung ist es, den eigenen Zahn langfristig zu erhalten und eine natürliche Funktion sowie ein harmonisches Gebiss zu ermöglichen.
Während der Behandlung: nein
Nach dem Eingriff:
Nach der Behandlung ist wichtig:
Der Heilungsverlauf wird über mehrere Monate kontrolliert, um das Einheilen und die Entwicklung des transplantierten Zahns sicherzustellen.
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